Heidekrautgewächse, Heidelbeeren

Der Bauer ringt in zäher Arbeit der Erde immer wieder eines ihrer Geheimnisse ab, und die Wahrheiten, die er ausgräbt, sind allgültig.

Antoine de Saint-Exupery

Lebendes Myzel der Heidelbeeren

Die Heidelbeeren gehören zur Familie der Heidekrautgewächse und werden zu den Obstpflanzen gezählt. Die Sträucher mit großartigen Früchten, die sowohl viele geschmackliche, als auch gesundheitliche Vorzüge aufweisen. Da sie als Heidekrautgewächse keine Wurzelhaare zur Aufnahme von Nährstoffen haben,  verlangen sie die Anwesenheit von Mykorrhizapilzen. Das Fehlen von ihnen ist ein Hauptgrund für einen nicht gelungenen Anbau. Der Impfstoff, den wir Ihnen anbieten, enthält Pilze, die sich während der Wissenschaftsforschungen und im Praktikum bei Amateuren und Plantagenbesitzern bewährt haben. Die Zusammensetzung des Impfstoffes wird stets durch Einführung von neuen Isolaten verbessert. Die neuesten stammen aus dem nördlichen Polarkreis (Norwegen). Er enthält Pilze aus der Familie Hymenoscyphus sp., die charakteristisch für die Familie Vaccinium sind. Die mykorrhizierten Heidelbeeren haben schmackhaftere, größere und mehr Früchte, die Sträucher sind fester, intensiv grün und widerstandsfähiger gegen Wurzelkrankheiten, die Blätter sind gesunder aufgrund einer höheren Widerstandsfähigkeit der Cuticula gegen Infektionen.

Den von Menschen angebauten Pflanzen werden ihre natürlichen Verbündeten weggenommen. Einer von ihnen sind Mykorrhizapilze, die auf natürliche Weise mit Pflanzenwurzeln zusammenleben. Der Impfstoff enthält lebende Pilzfaden (mycerium), die sich ausbreiten und dadurch die Absorptionsfläche von Wurzeln vergrößern und die Kondition der Pflanze erhöhen. Alle Pflanzen brauchen Mykorrhizapilze für das richtige Wachstum und Entwicklung. Aus vielen Forschungen und Praktikum ergibt sich, dass in Begleitung unseres Myzels die Anpassung an die neue Umgebung ohne den mit dem Umpflanzen verbundenen Stress verläuft. Auch das weitere Wachstum verläuft deutlich besser und die Pflanzen leiden nicht so stark an Krankheiten und Umgebungsstress.

Kroatische Heidelbeeren

Wir empfehlen Ihnen, sich mit den Forschungsergebnissen aus Kroatien vertraut zu machen: Mikoriza za borovnice

Wichtige Informationen zum Anbau der Heidelbeeren und anderer Heidekrautgewächse

Wie wir schon erwähnt haben, sind Heidelbeeren und andere Heidekrautgewächse nach der Beimpfung mit unserer Mykorrhizamyzel widerstandsfähiger gegen den Umgebungsstress in der Erde mit hohem pH-Wert. Es war zwar schon bekannt, aber das ist immer eine zusätzliche Bestätigung, also es ist von Vorteil, daran wieder zu erinnern.

Aber von Anfang an, im Frühling diesen Jahres haben unsere Bekannten aus Wojciechowo, Gemeinde Łaziska, Woiwodschaft Lublin, ein paar Heidelbeersträucher mit dem erhaltenen Impfstoff mykorrhiziert und  gepflanzt. Es wäre hier nichts Außergewöhnliches, wenn nicht der Standort für diese Heidelbeeren. Die Erde enthält nämlich Kalkzuschlag, der in diesem Gebiet Rendzinen bildet, die schwer anzubauen sind. Das Wichtigste ist, dass Heidelbeeren an diesem Standort ohne zusätzliches Handeln außer Gießen wachsen. Man gab keinen Torf dazu, es war nicht geschwefelt, und die Pflanzen sind sowieso wohlauf. Die Fotos sind ein Beweis dafür und im Laufe der Zeit werden wir neue Fotos zeigen. Es lohnt sich Mykorrhiza anzuwenden; Heidelbeeren sind auch Kinder des Waldes.

 

Was bringt EKTOMYKORRHIZA einer Pflanze:

– eine bessere Versorgung durch einen besseren Zugang zu den Nährstoffen samt schwer assimilierbaren Stoffen (Phosphor, Eisen)

– eine bessere Wasserversorgung (widerstandsfähiger gegen Trockenheit) durch die Vergrößerung der Absorptionsfläche der Wurzel

– Vermehrung der Absorptionsfläche des Wurzelsystems und Stimulation des Wachstums

– eine höhere, passive und aktive Widerstandsfähigkeit gegen Pathogenen (Phytophtora, Fusariose und andere)

– besseres und reicheres Blühen, Früchte, Kondition und Aussehen der Pflanze

– höhere Widerstandsfähigkeit gegen Umgebungsstress: unpassender pH-Wert oder Salzgehalt, Trockenheit, Toxine, Schwermetalle

Wort vom Hersteller:

Die Ihnen von der Firma MYKOFLOR angebotenen Mykorrhizamyzelien wurden den Pflanzenwurzeln entnommen, die am besten Standorten wachsen. Sie wurden genau in vielen Forschungen im Mykorrhizapilzenlabor von MYKOFLOR überprüft. Das sind die modernsten Produkte, sowohl für Anfänger, als auch für einen professionellen Anbau geeignet. Sie sind natürliche Produkte, die unter Laborbedingungen vermehrt wurden und keine Pathogene oder Saprobionten (mikrobiologisch überprüft) enthalten.

Ektomykorrhizamyzel neuer Generation!

Alle angebotenen Impfstoffe sind ein „lebendes Mykorrhizamyzel“, was bedeutet, dass sich in ihnen lebende Pilzfaden befinden, die dazu bereit sind, die Wurzeln in ihrer Reichweite sofort zu besiedeln. Es ist von großer Bedeutung, denn nur unsere Firma bietet solch eine reiche Palette von biologisch aktiven Myzelien an.

Ein lebendes Mykorrhizamyzel im Unterschied zu trockenen Präparaten ist in flüssiger Form und einsatzbereit. Als Gelsuspension kann es ein paar Jahre bei einer Temperatur von etwa 0o C aufbewahrt werden und verliert an seiner Lebensdauer nach der Austrocknung.

Der wichtigste Vorteil der Impfstoffe sind Leichtigkeit und Schnelligkeit der Symbiosebildung mit einer Pflanze, weil die lebenden Pilzfaden einsatzbereit sind und einfach auf die Wurzeln warten, die doch ihr Ernährer sind. Es sieht ganz anders aus, wenn wir einen trockenen Impfstoff geben. Die Sporen keimen denn ungern und brauchen dazu einen biochemischen Impuls, der eben durch Mykorrhizapilze erzeugt wird.

Willst Du mehr wissen?

MYKORRHIZA ist eine Symbiose von Pilzen und Pflanzen, die vom Beginn des Lebens auf der Erde auftritt. Dank Pilzen konnten Pflanzen viele vegetationsunfreundliche Standorte besiedeln und unter schweren Bedingungen wachsen. Mykorrhiza wirkt immer als ein natürliches Pflanzenwuchsmittel.

Ektomykorrhiza in Form eines flüssigen Impfstoffes ist eine Mykorrhizaform (Symbiose vom Pilz und Wurzel), die darin besteht, dass die Baumrinde mit Pilzsporen geimpft  wird, ohne in die Wurzelzellen hineinzuwachsen. Fadenförmiges Myzel schlingt die Baumwurzeln um und vergrößert damit die Absorptionsoberfläche der Wurzel, was die Wasser- uns Mineralsalzversorgung verbessert. Die vom Pilz abgesonderten Enzyme zersetzen manche Humusstoffe, sodass beide Organismen von ihnen profitieren können. Die Pilze nehmen auch aus der Erde Stickstoff- und Phosphorverbindungen auf und machen sie für Bäume zugänglich, sowie produzieren Vitamine der B-Gruppe und andere aktive Substanzen, die das Pflanzwachstum direkt  beeinflussen. Ihrerseits erhalten die Mykorrhizien hochwertige Kohlenhydrate und andere Nährstoffe, die sie wegen ihrem Chlorophyllmangel nicht herstellen können und die für Pflanzen nur ein Nebenprodukt sind und kein Nutzen für sie bringen. Mykorrhizapilze und Pflanzen arbeiten immer eng zusammen und ziehen daraus gemeinsames Nutzen.

Heidelbeeren – Zusammenfassung der Ergebnisse dreijährige Mykorrhizierung: Mai 2011 – September 2013

Die Analyse von Heidelbeeren, die bei Heeren Klaus Sonntag in der Nähe von Pniewy im Spätsommer diesen Jahres geerntet wurden, zeigte nichts Außergewöhnliches. Wie im Vergleich zu den anderen, mykorrhizierten Pflanzen auch in diesem Fall unterscheiden sich erheblich die mykorrhizierten Früchte von den nicht mykorrhizierten. Sie enthalten mehr Stoffe, die für ihre gesundheitlichen Vorzüge relevant sind: es gibt mehr Anthocyane, Phenole und Vitamin C als in den Früchten ohne Mykorrhiza.

Beim Essen spürt man deutliche Unterschiede im Geschmack und in der Früchtengröße. Wenn wir noch andere Mykorrhizaeffekte, wie größere Widerstandsfähigkeit gegen Trockenheit oder bessere Aufnahme von Mineralstoffen aus der Erde erwähnen, bekommen wir eine Antwort auf die Frage, ob es sich lohnt, Pflanzen zu mykorrhizieren. Zur Erinnerung: die untersuchte Plantage ist ökologisch, und mit der Mykorrhiza ist sie sicher super-ökologisch.

 

Extrakt [%] Kohlenhydrate

insgesamt[%]

Reduzierende Zucker[%] Allgemeiner Säuregehalt Phenole Anthocyane mg Cyanidin-3-glucosid / 100 g Früchte % Inhibition des DPPH-Radikals Vitamin C / 100 g (L-Askorbinsäure)
Kontrolle 13,5 5,25 1,28 0,66 310,34 81,19 50,59 21,43
Mykorrhiza Frühling 2013 16,3 5,70 1,41 0,61 387,08 111,89 56,69 41,96
Mykorrhiza 3 Jahre lang 14,0 5,29 1,36 0,46 406,65 179,69 58,78 44,89

 

Mykorrhiza in Heidelbeeren – Ergebnisse

Die bei Herren Klaus Sonntag mykorrhizierten Heidelbeeren auf einer Ökoplantage wurden in diesem Jahr wissenschaftlich untersucht. Gemäß den Ergebnissen mit anderen Pflanzen sind die Heidelbeerfrüchte größer; andere Parameter werden auch überprüft und wir veröffentlichen sie in Zukunft. Im Vergleich hierzu ein Foto von den in Mazedonien mykorrhizierten Pflaumen. Es lohnt sich darüber nachzudenken, weil das Sichtbare weniger als die Hälfte der Effekte ist, und Mykorrhiza gibt überall Effekte, die ökonomisch und ökologisch von Bedeutung sind.

Heidelbeeren im Botanischen Garten in Powsina

Im Frühling wurde ein Fernsehprogramm über die Mykorrhizierung der amerikanischen Heidelbeere in Powsina aufgenommen. Die Sträucher haben damals sehr miserabel ausgesehen und alle haben Gedanken darüber gemacht, ob die Mykorrhizierung ihnen helfen kann. Unsere Bedenken sind später ganz verschwunden. Die Sträucher wachsen schön und im nächsten Jahr sollen sie schon Früchte geben.

 

Rhododendren und andere Heidekrautgewächse

Anwendung

Der Impfstoff für diese Pflanzenfamilie enthält Myzelisolate aus Heidekrautwurzeln und  aus wilden Karpaten-Rhododendren. Er enthält Pilze aus der Familien Oidiodendron und Hymenoscyphussp, die eine sog. ericoide Mykorrhiza (ERM) bilden. Im Falle von Heidekrautgewächsen sind diese Pilzen zu ihrem richtigen Funktionieren in der Umwelt notwendig. Das lässt sich mit dem anatomischen Bau dieser Pflanzengruppe begründen, die keine Wurzelhaare bildet. Und diese sind doch für die Wasser- und Mineralstoffaufnahme verantwortlich. Haben sie an ihren Wurzeln keine Mykorrhizapilze, so wird diese Aufnahme erschwert oder fast unmöglich, was das Wachstum beeinträchtigt, gelbe Blätter, kein Blühen und sogar Sterben der Pflanze verursachen kann. Deswegen an verwahrlosten Pflanzen sind die Mykorrhizaeffekte am schnellsten zu sehen; nach Anwendung der Mykorrhiza ändern sie schnell ihr Aussehen. Der Impfstoff enthält Pilze, die mehrmals im Institut für Obstbau und Blumenzucht in Bezug auf ihren Einfluss auf Wachstum und Schutz vor gefährlichen Wurzelpathogenen wie Phythophthora sp. getestet wurden. Die Unterstützung der Widerstandsfähigkeit ist oft der wichtigste Effekt der Mykorrhizierung für Heidekrautgewächse.

Wichtige Informationen zum Anbau der Heidelbeeren und anderer Heidekrautgewächse

Wie wir schon erwähnt haben, sind Heidelbeeren und andere Heidekrautgewächse nach der Beimpfung mit unserem Mykorrhizamyzel widerstandsfähiger gegen den Umgebungsstress in der Erde mit hohem pH-Wert. Es war zwar schon bekannt, aber das ist immer eine zusätzliche Bestätigung, also es ist von Vorteil, daran wieder zu erinnern.

Aber von Anfang an, im Frühling diesen Jahres unsere Bekannten aus Wojciechowo, Gemeinde Łaziska, Woiwodschaft Lublin, haben ein paar Heidelbeersträucher mit dem erhaltenen Impfstoff mykorrhiziert und  gepflanzt. Es wäre hier nichts Außergewöhnliches, wenn nicht der Standort für diese Heidelbeeren. Die Erde enthält nämlich Kalkzuschlag, der in diesem Gebiet Rendzinen bildet, die schwer anzubauen sind. Das Wichtigste ist, dass Heidelbeeren an diesem Standort ohne zusätzliches Handeln außer Gießen wachsen. Man gab keinen Torf dazu, es war nicht geschwefelt, und die Pflanzen sind sowieso wohlauf. Die Fotos sind ein Beweis dafür und im Laufe der Zeit werden wir neue Fotos zeigen. Es lohnt sich Mykorrhiza anzuwenden; Heidelbeeren sind auch Kinder des Waldes.

tel. in english and deutsh on businnes and scientific matters: Robert Cysewski, Ph.D +48 512 186 904 mail in english and deutsh on businnes and scientific matters: Robert Cysewski, Ph.D research@mykoflor.eu

Archive

Projekt und Realisierung